30 % des Gewinns sind eine verbreitete Faustregel; dein Vorauszahlungsbescheid nennt die genauen Beträge. Gewerbesteuer, Kirchensteuer und Krankenversicherung sind nicht enthalten.
Als Selbstständiger oder Freiberufler zahlst du die Steuern selbst: die Umsatzsteuer aus deinen Rechnungen und die Einkommensteuer, meist als vierteljährliche Vorauszahlung. Das Geld landet mit jeder Rechnung auf deinem Konto, gehört aber zum Teil dem Finanzamt. Wer jeden Monat einen festen Teil zurücklegt, hat es bereit, wenn es fällig wird.
Umsatzsteuer: die Umsatzsteuer auf deine Rechnungen minus die Vorsteuer aus deinen Ausgaben, gemeldet bis zum 10. des Folgemonats bzw. Folgequartals.
Einkommensteuer: Vorauszahlungen am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember (§ 37 EStG). 30 % des Gewinns ist eine verbreitete Faustregel für die Rücklage.
Was nicht enthalten ist
Gewerbesteuer (nur für Gewerbetreibende, nicht für Freiberufler), Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.
Kranken- und Pflegeversicherung, die du monatlich zahlst.
Ausgaben mit einem anderen Umsatzsteuersatz als deine Rechnungen.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent sollte ich zurücklegen?
Für die Einkommensteuer sind 25 bis 35 % des Gewinns üblich, bei hohem Gewinn mehr. Genauer ist dein Vorauszahlungsbescheid oder der letzte Steuerbescheid. Die Umsatzsteuer legst du immer vollständig zurück.
Was gilt als Kleinunternehmer?
Wer die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) nutzt, weist keine Umsatzsteuer aus und zieht keine Vorsteuer ab. Dann wählst du 0 % und legst nur für die Einkommensteuer zurück.
Wie hilft mir Xpenses dabei?
Mit einem Tipp wird die Zahl zu deinem Plan: eine monatliche Rücklage und die vierteljährliche Zahlung in ihrem Monat, damit deine Prognose fürs Monatsende das Geld nicht als verfügbar zählt.
Richtwerte. Keine Finanzberatung.
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