Ein Haushaltsbuch soll dir zeigen, wofür dein Geld draufgeht und ob es bis zum Monatsende reicht. Die Apps gehen das sehr unterschiedlich an: Manche lesen dein Konto, andere füllst du selbst, eine rechnet vor allem nach vorn. Hier sind sieben Wege, mit dem, was jeder laut Anbieter kann und kostet.
Transparenz: Xpenses ist unsere App. Sie steht zuerst, weil das unsere Seite ist, nicht weil sie für alle die beste ist.
1. Xpenses: wissen, was am Monatsende bleibt
- So funktioniert es: Du trägst feste Rechnungen und Einnahmen einmal ein (monatlich, quartalsweise, jährlich oder wöchentlich) und siehst den erwarteten Kontostand am Monatsende, pro Konto. Jede Rechnung erinnert am Fälligkeitstag und wird mit einem Tipp abgehakt.
- Bankverbindung: keine. Umsätze kannst du als CSV, CAMT oder MT940 aus dem Online-Banking importieren.
- Preis: kostenlos mit einem Konto, inklusive Prognose; Pro 2,99 € im Monat oder 24,99 € im Jahr.
- Für wen: wer vor allem planen will und keiner App den Bankzugang geben möchte.
2. Finanzguru: Multibanking mit Vertragserkennung
- So funktioniert es: verbindet deine Konten, sortiert Umsätze und erkennt Verträge.
- Preis: Grundversion kostenlos, mit bis zu drei Monaten Verlauf. Prognose, Budgets, Statistik und Excel-Export gibt es nur mit Finanzguru Plus.
- Für wen: wer alle Konten automatisch an einem Ort sehen will. Mehr dazu: Finanzguru-Alternative mit kostenloser Prognose.
3. Outbank: Multibanking für viele Geräte
- So funktioniert es: liest deine Konten und bietet eine Finanzanalyse der Ausgaben und Zahlungen; für iPhone, iPad, Mac und Android. Die Windows-App wurde eingestellt.
- Preis: 3,99 € im Monat oder 39,99 € im Jahr, 14 Tage zum Testen; keine Gratisversion.
- Für wen: wer Multibanking auf Apple-Geräten und Android will und dafür zahlt.
4. finanzblick: Multibanking von Buhl
- So funktioniert es: ruft Konten und Karten ab und kategorisiert Umsätze.
- Hinweis: Im Buhl-Forum berichten Nutzer seit Anfang 2026 von Abrufen, die bei einzelnen Banken und Karten über Wochen ausfallen. Was du tun kannst: finanzblick synchronisiert nicht.
- Für wen: wer eine Multibanking-App ohne Abo sucht.
5. Money Manager (Realbyte): Ausgaben schnell erfassen
- So funktioniert es: Du erfasst jede Ausgabe in Sekunden, mit Wochen-, Monats- und Jahresbudgets und Grafiken; am PC über WLAN bearbeitbar.
- Preis: im US-App-Store 5,99 $ für die werbefreie Version, Synchronisation als Abo (2,49 $ im Monat oder 19,99 $ im Jahr).
- Für wen: wer jeden Einkauf festhalten will.
6. Bluecoins: ausführlich, mit Einmalkauf
- So funktioniert es: manuelle Einträge, oder Einträge aus Benachrichtigungen der Banking-Apps und aus SMS; wiederkehrende Buchungen mit Erinnerung. Nur fürs Handy, keine Web- oder Desktop-Version.
- Preis: kostenlos mit Werbung; Premium als Einmalkauf, kein Abo.
- Für wen: wer detaillierte Auswertungen will und lieber einmal zahlt.
7. Excel oder Google Sheets
- So funktioniert es: deine eigene Tabelle, deine eigenen Formeln, niemand sieht deine Daten.
- Preis: kostenlos, zum Beispiel mit unserer Haushaltsbuch-Vorlage für Excel.
- Für wen: wer gern selbst baut. Sie erinnert dich an nichts.
So wählst du
- Alles automatisch sehen: eine Multibanking-App wie Finanzguru, Outbank oder finanzblick.
- Wissen, ob der Monat reicht: eine Prognose-App wie Xpenses.
- Jeden Einkauf festhalten: Money Manager oder Bluecoins.
- Volle Kontrolle: Excel.
Quellen
Finanzguru: Finanzguru-Hilfe. Outbank: Preise und Windows-App eingestellt. finanzblick: als kostenlos geführt bei CHECK24; Abrufprobleme im Buhl-Forum. Money Manager: App Store (USA). Bluecoins: bluecoinsapp.com. Alles abgerufen am 31. Oktober 2026; Preise ändern sich und können je nach Land abweichen.