Wovon lebt eine Gratis-App?
Eine App kostet Entwicklung, Server und Support. Ist sie gratis, bezahlt jemand anderes: eine gemeinnützige Organisation (wie bei der App der Budgetberatung Schweiz), eine Bank, die dich als Kunden halten will, Werbung, Kreditangebote oder der Verkauf von Daten. Das ist nicht automatisch schlecht, aber du solltest wissen, welches Modell dahintersteht.
Fünf Fragen vor der Wahl
- Braucht die App dein Bank-Login? Bequem, aber du gibst Zugriff auf alle Umsätze.
- Zeigt sie, was Ende Monat bleibt? Eine Liste vergangener Ausgaben hilft weniger als eine Prognose.
- Kannst du alles exportieren? Deine Daten sollten dir gehören, auch wenn du wechselst.
- Gibt es Werbung oder Kreditangebote? Sie passen schlecht zu einem knappen Budget.
- Funktioniert sie zu zweit? Paare brauchen ein gemeinsames Budget, nicht zwei Abos.
Was kosten Schweizer Budget-Apps?
Die Preise reichen von gratis bis zu rund CHF 12 im Monat für Familienpläne (Stand Oktober 2026). Rechne aufs Jahr: Ein Abo, das dir hilft, eine einzige vergessene Rechnung oder Mahngebühr zu vermeiden, hat sich oft schon bezahlt gemacht. Unsere Vergleichsseiten nennen die Preise der einzelnen Apps mit Quelle und Datum.
Quellen
- BudgetHub, Preise (2026-10)
- Budgetberatung Schweiz, BudgetCH (2026-10)